English Czech Danish French German Polish

Hauptmenü

Anfahrt

Start

z.B. berlin kochweg 10
Ziel
Vogtländisches Feuerwehrmuseum Lengenfeld
Poststraße 39
08485 Lengenfeld
developed by gcsoft.de

Besucherzähler

Besucher Heute53
Besucher diese Woche476
Besucher Gesamt229514

jbc vcounter

Parkplatz für PKW / BUSBarrierefreier ParkplatzMuseum teilweise barrierefreiKEIN  barrierefreies WCWC

Seltenheit ergänzt Fahrzeugpark
Montag, den 24. August 2009 um 20:54 Uhr

LO2002A Am Montag, den 10. August 2009, übernahmen die Kameraden des Feuerwehrmuseums ein ganz besonderes Fahrzeug der DDR – Feuerwehrtechnik in ihren Bestand, ein Leichtschaum - Löschfahrzeug LF 8 – LS 1/1 auf Robur LO 2002 A. Die Bestandsliste wächst damit auf eine stolze Zahl von dreizehn Fahrzeugen.Diese Leichtschaum – Löschfahrzeuge wurden in einer allerdings etwas anderen Bauweise unter dem Namen „Hochverschäumungsgerät“ 1971 auf der Leipziger Messe erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sechs Jahre später begann die Serienproduktion im VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz unter dem bekannten Namen auf dem Fahrgestell des LO 2002 A. Zweck der Entwicklung war die Brandbekämpfung von großen Flächen- oder Hallenbränden durch die Flutung mit Leichtschaum. Ausgeliefert wurden sie an viele Kommando F größerer Städte, Betriebs- und NVA – Feuerwehren. Die bei den Feuerwehrkameraden liebevoll als „Schaumkuh“ bezeichneten Fahrzeuge wurden in sieben Baulosen von 1977 bis 1988 gebaut, wobei insgesamt 135 Fahrzeuge entstanden, von denen 1990 allein 30 bei den Feuerwehren der Nationalen Volksarmee im Einsatz standen. Meistens wurden Fahrzeuge diesen Typs mit einem Tanklöschfahrzeug vom Typ Tatra oder ähnlichem eingesetzt und wurden nach der politischen Wende sehr schnell verschrottet oder anderweitig eingesetzt. So auch bei unserem Fahrzeug:Er wurde ursprünglich im NVA – Stützpunkt Irfersgrün stationiert und nach der Wende von der Feuerwehr Cainsdorf im Zwickauer Land übernommen. Einige Zeit später ging er in den Besitz des Landkreises über und wurde nach Vielau (Gemeinde Reinsdorf) versetzt. Dort wurde er zumeist als Transport- und Versorgungsfahrzeug genutzt. Leider sind bis auf den originalen vorderen Fußboden alle Einbauten entfernt wurden. Das heißt, der 30 PS starke Vierzylinder – Dieselmotor, die Zumischpumpe, beide 350 Liter fassenden Schaummittelbehälter und der Axiallüfter wurden wahrscheinlich verschrottet. Glücklicherweise wurde das Fahrzeug der Nachwelt erhalten und es ergibt sich vielleicht irgendwann die Möglichkeit den dazugehörigen Inhalt wieder zu integrieren.Momentan wird das Fahrzeug wieder auf Vordermann gebracht, das heißt der damals neu eingebaute Holzfußboden wird entfernt. Natürlich werden auch äußerliche Feinarbeiten erledigt, damit das Fahrzeug bald in vollem Glanz von unseren Besuchern bestaunt werden kann.Vielen Dank nochmals an alle beteiligten Kameraden des Landkreises Zwickau und der Feuerwehr Vielau.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. November 2010 um 13:24 Uhr