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Vogtländisches Feuerwehrmuseum Lengenfeld
Poststraße 39
08485 Lengenfeld
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Der Förderverein Feuerwehrmuseum Lengenfeld e.V.

In den meisten örtlichen Feuerwehren ist es so, wie es auch bei unserer Freiwilligen Feuerwehr war. Die ständige Weiterentwicklung des Brandschutzes erfordert von Zeit zu Zeit neue Ausrüstung und neue Technik. Dafür muss altes, überholtes, den Anforderungen nicht mehr entsprechendes Material ausgesondert werden. Aber wohin damit? Findet sich in den Gerätehäusern nicht noch eine Ecke, wo man’s unterbringen kann, so kommt es auf den Müll oder wird verschrottet. Löschfahrzeuge mussten „neu gegen alt“ abgeliefert werden, aber auch für andere Geräte und Ausrüstungen wurde meist kein geeigneter Platz gefunden, so dass viele Zeugnisse alter Feuerwehrtechnik unwiederbringlich verloren gingen. Umso wichtiger ist es, noch erhaltene alte Technik, Geräte und Ausrüstungen, aber auch Dokumente, Niederschriften, Prospekte und Bilder zu pflegen und für künftige Generationen zu erhalten.

Diese Aufgabe hat sich unser Förderverein Feuerwehrmuseum Lengenfeld e.V. gestellt. Der Grundstock dafür wurde eigentlich schon vor ca. 40 Jahren gelegt. Um Platz im Depot zu gewinnen, bemühten wir uns um Abstellmöglichkeiten in einem, dem Depot gegenüberliegenden ehemaligen Wolllager, das zu dieser Zeit Möbellager des HO-Kreisbetriebes war. Ab 1971 konnten wir einen Hallenteil und ab 1983 einen zweiten für die Feuerwehr nutzen. Vieles  wurde nun dort abgestellt und somit erhalten, so manches instand gesetzt. Die Vorstellung von einem Feuerwehrmuseum wurde konkreter, obwohl manches in den Anfängen stecken blieb. Trotz des Bemühens einzelner Kameraden, in einem dieser Hallenteile die musealen Objekte für interessierte Bürger zu präsentieren, konnte damals noch nicht von einem Museum gesprochen werden. Da kam 1989 die „Wende“ und der volkseigene Betrieb musste schließen. Mit viel Energie wurde nun darum gerungen, das gesamte ehemalige Wolllager für die Feuerwehr zu nutzen. Mit klaren Vorstellungen und überzeugenden Argumenten konnten viele Hemmnisse beseitigt werden.

pict0698 Am 12. Juni 1992 wurde dann das neue Gerätehaus der FF Lengenfeld  übergeben. Bereits bei den ersten Beratungen über die Schaffung des neuen Depots waren sich die Kameraden darüber einig, dass in dem bisherigen Depot nun das Museum eingerichtet werden soll. Bis zur Realisierung  war es aber noch ein weiter Weg. Die ersten beiden der vier vorhandenen Fahrzeughallen wurden durch ABM-Kräfte renoviert. Vieles gab es zu bauen, zu renovieren und zu reparieren. Schränke, Tische, Vitrinen und Schaukästen wurden  aufgespürt und herangeschafft. Mehrmals wurde umgeräumt, um die beste Gestaltungsvariante zu finden. Galt es doch, auf den zunächst zur Verfügung stehenden 55 qm möglichst viele interessante Stücke zeigen zu könne. Viele Mitglieder unseres Vereins haben dazu beigetragen, dass am 22. Mai 1993 das Feuerwehrmuseum eröffnet werden konnte. Unser Ziel war aber, bald auch noch die beiden anderen 78 qm großen Fahrzeughallen herzurichten, um darin vor allem die größeren Objekte zu präsentieren. Das war dann ein Jahr später geschafft.

Somit konnte das gesamte Gebäude besichtigt werden, wurde sehr schnell viel zu klein, so dass viele Ausrüstungsgegenstände anderweitig untergebracht werden mussten und auf eine Restaurierung  bzw. Überholung warteten. Anfang 2007 wurde die alte Feuerwache gegenüber des einstigen Museums als Museums ausgebaut. Alle anderweitig untergestellten Objekte können seit April 2008 gezeigt werden, denn an einem sehr schönen Frühlingstag wurde das Lengenfelder Feuerwehrmuseum wieder eröffnet. Etwa 400 Besucher konnten dabei begrüßt werden. Inzwischen ist das Museum wieder prall gefüllt!

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Stammen auch die meisten Ausstellungsstücke aus den Beständen unserer Wehr, so möchten wir gern erwähnen, dass so manches als Schenkung oder Leihgabe von anderen Museen, Feuerwehrkameraden und Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurde. Dafür unseren herzlichen Dank.

Natürlich sei allen Mitgliedern des Fördervereins gedankt, die das Museum tatkräftig unterstützen. Zur Zeit besteht der Förderverein aus 100 aktiven Mitgliedern, die mitunter jede freie Minute für ein Stück Kultur unserer Stadt opfern. Herzlichen Dank!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. April 2014 um 14:26 Uhr